Bestattungsfachkraft

Organisieren von Bestattungen und Trauerfeiern • Beraten und Betreuen von Angehörigen • Übernahme aller anfallenden behördlichen und kirchlichen Formalitäten • Verfassen von Todesbenachrichtigungen (Todesanzeigen, Trauerbriefe, Nachrufe, Sterbebilder) und Danksagungen • Abklären der Details der Bestattung mit den Hinterbliebenen • Koordinieren der mit der Bestattung zusammenhängenden Arbeiten • Überführen der Verstorbenen ins Bestattungsinstitut • Hygienisches und kosmetisches Versorgen der Verstorbenen • Herrichten von Bestattungswäsche, Särgen, Urnen • Überführen zum Bestattungsort • Anlegen von Grabstellen • Durchführen von Umbettungen und Exhumierungen • Gestalten der Trauerfeierlichkeiten • Erledigen von kaufmännischen Aufgaben (z. B. Vermitteln von Bestattungsvorsorgeverträgen,  Kostenkalkulation, Abrechnung mit Krankenkassen, Versicherungsgesellschaften und Kunden)

Beschäftigung bieten Bestattungsinstitute, Krematorien und Friedhofsverwaltungen.

Bewerberprofil

Gute Noten in Deutsch, Mathematik, Werken/Technik • Verschwiegenheit • Psychische Stabilität • Kommunikationsfähigkeit • Einfühlungsvermögen • Kaufmännische Befähigung • Organisationstalent • Sinn und Gespür für Ästhetik

Ausbildungsart

Duale Ausbildung im Handwerk, in Industrie und Handel sowie im öffentlichen Dienst (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum

3 Jahre

Schulabschluss der Ausbildungsanfänger/innen

2%    ohne Abschluss
16%    mit Hauptschulabschluss
46%    mittlerer Bildungsabschluss
36%    Hochschulreife

Die Angaben zur schulischen Vorbildung orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).