Ergotherapie
6 bis 7 Semester
Im Studium Ergotherapie beschäftigst du dich mit der Unterstützung und Förderung von Menschen, die durch Krankheit, Unfall oder Behinderung in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Du lernst medizinische, psychologische und therapeutische Grundlagen kennen, planst individuelle Behandlungsmaßnahmen und begleitest Menschen bei der Verbesserung ihrer Selbstständigkeit – von der Analyse der Fähigkeiten über die Therapie bis zur Beratung, damit Patient*innen ihren Alltag möglichst eigenständig bewältigen können.

Was sind deine Aufgaben?

  • Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers
  • Krankheitsbilder und Therapieansätze in der Ergotherapie
  • Grundlagen der Rehabilitation
  • Ergotherapeutische Behandlungsmethoden und -techniken
  • Ergotherapeutische Assessmentverfahren
  • Psychologie und Soziologie
  • Pädagogik und Didaktik in der Ergotherapie
  • Praktische Übungen und Fallstudien
  • Berufsethik und rechtliche Grundlagen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Gesundheitswesen

Wo wird ausgebildet?

Das Studium Ergotherapie ist ein gesundheitswissenschaftliches Hochschulstudium, das an Hochschulen angeboten wird.

Was musst du mitbringen?

  • Teamfähigkeit​
  • Analytisches Denken​
  • Kommunikationsfähigkeit​
  • Einfühlungsvermögen
  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Körperliche Belastbarkeit
  • Fachhochschulreife
  • Allgemeine/fachgebundene Hochschulreife
  • Soziale Kompetenz

Wie erfolgt die Ausbildung?

Das Studium Ergotherapie beschäftigt sich mit der Förderung und Wiederherstellung der körperlichen, geistigen und sozialen Handlungsfähigkeit von Menschen jeden Alters. Ziel ist es, Patient*innen dabei zu unterstützen, ihren Alltag möglichst selbstständig zu bewältigen. Im Studium lernen Studierende, wie therapeutische Maßnahmen geplant und durchgeführt werden, um Menschen nach Krankheiten, Verletzungen oder mit Einschränkungen zu fördern. Dabei arbeiten sie mit unterschiedlichen Methoden, Trainings und kreativen oder handwerklichen Aktivitäten. Auch die Beratung von Patient*innen und Angehörigen spielt eine wichtige Rolle. Typische Inhalte sind Medizin, Anatomie und Physiologie, Psychologie, Pädagogik, Ergotherapiewissenschaft, Bewegungslehre, Rehabilitation sowie Kommunikation und Gesundheitsförderung. Praktische Übungen und Praxisphasen in Einrichtungen wie Kliniken, Rehabilitationszentren oder Praxen sind fester Bestandteil des Studiums. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis entwickeln Studierende die Kompetenz, Menschen individuell zu begleiten und therapeutische Maßnahmen professionell einzusetzen, um Lebensqualität und Selbstständigkeit zu fördern.
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