Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Außenhandel wickeln internationale Handelsgeschäfte ab, kaufen und verkaufen Waren im Ausland, führen Verhandlungen, organisieren Transport- und Zollformalitäten und beachten rechtliche sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen – von der Angebotsanfrage über die Vertragsabwicklung bis zur Lieferung, damit internationale Warenströme effizient, rechtssicher und wirtschaftlich gesteuert werden.
Was sind deine Aufgaben?
Organisieren des Austauschs von Rohstoffen und Produkten und warenbezogenen Serviceleistungen bei Export- und Importgeschäften
Angebote von Herstellern einholen, vergleichen, verhandeln
Verträge abschließen
Bei Wareneingang Lieferpapiere und Rechnungen kontrollieren
Zuständig für passende und kostengünstige Lagerung, Bestandskontrolle und Auffüllen der Waren
Beim Verkauf Transport organisieren und Logistikkette überwachen
Im internationalen Handel Außenwirtschafts- und Zollrechtsbestimmungen sowie internationale Handelsklauseln berücksichtigen
Kalkulationen in fremder Währung durchführen und Dokumentengeschäfte zur Absicherung von Zahlungsrisiken abwickeln
Verwaltungsaufgaben erledigen: Anfragen bearbeiten, Organisationspläne entwickeln, Schriftverkehr mit Kunden aus dem In- und Ausland übernehmen, Rechnungen und Lieferscheine verwalten, Jahresabschlüsse erstellen
Reklamationen abwickeln
Wo wird ausgebildet?
Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Außenhandel arbeiten bei Unternehmen fast aller Wirtschaftsbereiche.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Englisch
Kundenorientierung
Gute Noten in Deutsch
Kaufmännisches Denken
Gute Noten in Wirtschaft
Verhandlungsgeschick
Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit
Sprachliches Verständnis und Ausdrucksvermögen
Interkulturelle Kompetenz
Kontaktbereitschaft
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Außenhandel erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Kaufleute, wie internationale Handelsgeschäfte vorbereitet, durchgeführt und abgewickelt werden. Sie kaufen Waren im Ausland ein, verkaufen Produkte an internationale Kund*innen, führen Verhandlungen in Fremdsprachen, erstellen Angebote und Verträge und organisieren Transport-, Zoll- und Zahlungsprozesse. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Außenhandelswirtschaft, internationales Wirtschafts- und Vertragsrecht, Zoll- und Exportbestimmungen, Betriebswirtschaft, Rechnungswesen sowie Kommunikation und Fremdsprachen. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, internationale Handelsprozesse sicher, wirtschaftlich und kundenorientiert zu steuern.
Firmen und Einrichtungen mit diesem Ausbildungsberuf
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