Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d)

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Maschinen- und Anlagenführer (m/w/d)
2 Jahre
Duale Ausbildung
Technik, Technologiefelder
Maschinen- und Anlagenführer*innen der Fachrichtung Lebensmitteltechnik richten Produktionsanlagen für die Lebensmittelherstellung ein, bedienen und überwachen Maschinen, kontrollieren Prozessabläufe, achten auf Hygiene- und Qualitätsstandards und beheben einfache Störungen – von der Vorbereitung der Anlagen über den Produktionslauf bis zur Reinigung, damit Lebensmittel sicher, effizient und in gleichbleibender Qualität hergestellt werden.

Was sind deine Aufgaben?

  • Einrichten von Maschinen und Anlagen zur Herstellung von Nahrungsmitteln und Getränken (z. B. Zerkleinerungsmaschinen, Koch-, Misch- und Abfüllanlagen)
  • Sichten der Auftragsunterlagen bzw. Produktionspläne
  • Abrufen der Produktionsdaten bzw. Übernehmen der Auftragsdaten in die Maschinensteuerung
  • Bereitstellen der Rohstoffe und Zwischenprodukte
  • Beschicken der Maschinen und Anlagen
  • Erstellen eines Probeprodukts, ggf. Optimieren der Maschineneinstellungen
  • Einstellen der Prozesskontrollsysteme
  • Steuern und Überwachen der Prozesse
  • Durchführen von Qualitätsprüfungen
  • Maschinelles Vorbehandeln/Verarbeiten der Lebensmittel bzw. der Roh- und Zusatzstoffe
  • Korrigierendes Eingreifen bei Störungen im Prozessablauf
  • Bereitstellen der fertigen Produkte für Lager bzw. Versand
  • Reinigen, Desinfizieren, Pflegen und Warten der Maschinen, Anlagen, Behälter und Rohrleitungssysteme

Wo wird ausgebildet?

Maschinen- und Anlagenführer*innen der Fachrichtung Lebensmitteltechnik arbeiten in der Lebensmittelindustrie (z. B. in Betrieben der Fisch-, Fleisch- oder Obst- und Gemüseverarbeitung) sowie in der Getränkeindustrie (z. B. bei Herstellern von Frucht- und Gemüsesäften, in Brauereien).

Was musst du mitbringen?

    Wie erfolgt die Ausbildung?

    • Duale Ausbildung
    Die Ausbildung zur/zum Maschinen- und Anlagenführer*in der Fachrichtung Lebensmitteltechnik erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Maschinen und Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln eingerichtet, bedient und überwacht werden. Sie rüsten Produktionsanlagen, steuern Fertigungsprozesse, kontrollieren Produktqualität und Hygiene, beheben kleinere Störungen und dokumentieren Abläufe. Dabei spielen Hygienevorschriften und Lebensmittelsicherheit eine zentrale Rolle. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Lebensmittelkunde, Verfahrenstechnik, Maschinen- und Anlagentechnik, Qualitäts- und Hygienemanagement, Messtechnik sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Produktionsanlagen in der Lebensmittelindustrie sicher, effizient und qualitätsbewusst zu bedienen.
    Bildnachweise: © industryviews – shutterstock.com

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