Physiklaborant*innen führen physikalische Versuche und Messungen durch, bauen Messaufbauten auf, bedienen Prüf- und Messgeräte, werten Daten aus und dokumentieren Ergebnisse – von der Vorbereitung der Experimente über die Durchführung bis zur Auswertung, damit Forschung, Entwicklung und technische Prüfungen zuverlässig unterstützt werden.
Was sind deine Aufgaben?
Ermitteln der Eigenschaften von Werkstoffen und Systemen
Durchführen physikalischer Messungen und Versuchsreihen
Entnehmen von Proben oder Herstellen von Probenkörpern
Durcharbeiten technischer Unterlagen wie Schaltpläne oder Versuchsbeschreibungen
Auswählen und Bereitstellen der erforderlichen Apparaturen
Aufbauen von Versuchsanlagen
Steuern des Versuchsaufbaus
Rechnergesteuertes Einlesen der Messdaten
Dokumentieren, Analysieren und Interpretieren der gewonnenen Ergebnisse
Aufbereiten der Resultate für die weitere Nutzung durch Physiker oder Ingenieure
Entwickeln von Programmen für Versuchsdokumentationen und Versuchsauswertung
Warten und Instandhaltung der technischen Versuchs- und Prozessapparaturen
Wo wird ausgebildet?
Physiklaborant*innen arbeiten u. a. an Hochschulen und physikalischen Forschungsinstituten oder in Prüflaboratorien verschiedener Industriezweige (z. B. in der Maschinenbau-, Glas- und Baustoffindustrie).
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Chemie
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Physik
Sorgfalt
Selbstständiges Arbeiten
Konzentrationsfähigkeit
Gute Noten in Englisch
Verantwortungsbewusstsein
Analytisches Denken
Daueraufmerksamkeit
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Physiklaborant*in erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb (z. B. in Industrie, Forschungseinrichtungen oder Prüflaboren) und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Physiklaborant*innen, wie physikalische Versuche und Messungen geplant, durchgeführt und ausgewertet werden. Sie bauen Versuchsaufbauten auf, bedienen Mess- und Prüfgeräte, führen Messreihen durch, dokumentieren Ergebnisse und werten Daten aus. Je nach Einsatzbereich arbeiten sie zum Beispiel in der Materialprüfung, Optik, Akustik oder Messtechnik. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Physik, Mathematik, Messtechnik, Elektrotechnik-Grundlagen, Versuchstechnik, Arbeitssicherheit sowie Qualitätsmanagement. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, physikalische Untersuchungen präzise, zuverlässig und fachgerecht durchzuführen.