Rechtsanwaltsfachangestellte unterstützen Anwält*innen bei der Mandatsbearbeitung, führen Akten, bereiten Schriftsätze und Verträge vor, überwachen Fristen, koordinieren Termine, kommunizieren mit Mandant*innen und Gerichten und übernehmen organisatorische Aufgaben – von der Sachbearbeitung über die Fristenkontrolle bis zur Mandantenbetreuung, damit Kanzleiabläufe strukturiert, rechtssicher und serviceorientiert funktionieren.
Was sind deine Aufgaben?
Unterstützen von Rechtsanwälten bei rechtlichen Dienstleistungen
Ausführen organisatorischer und kaufmännischer Arbeiten: Besprechungstermine mit Mandanten vereinbaren, an Konferenzen mitwirken, Akten, Register sowie Termin-, Fristen- und Wiedervorlagekalender führen
Anfertigen von Schriftsätzen, z. B. für Zivil- und Strafprozesse oder Miet- und Arbeitsgerichtsstreitigkeiten
Berechnen von Forderungen
Vorbereiten von Schriftstücken für Mahnverfahren und Zwangsvollstreckungen
Berechnen von Gebühren
Aufsetzen von Honorarvereinbarungen
Erstellen von Rechnungen
Überwachen und Verbuchen von Zahlungseingängen
Bearbeiten der Korrespondenz
Wo wird ausgebildet?
Rechtsanwaltsfachangestellte arbeiten in Rechtsanwaltskanzleien, in Inkassobüros, bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und in Mahnabteilungen von Versandhäusern, größeren Warenhausketten sowie Banken, Sparkassen und Versicherungen.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Mathematik
Sorgfalt
Gute Noten in Englisch
Kundenorientierung
Gute Noten in Deutsch
Organisationstalent
Flexibilität
Gute Noten in Wirtschaft
Verschwiegenheit
Schriftliches Ausdrucksvermögen und Rechtschreibsicherheit
Sprachliches Verständnis und Ausdrucksvermögen
Gute Noten in Recht
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Rechtsanwaltsfachangestellten erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Rechtsanwaltskanzlei und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie rechtliche Vorgänge organisatorisch vorbereitet und begleitet werden. Dazu gehören die Betreuung von Mandant*innen, die Vorbereitung von Schriftsätzen und Verträgen nach Vorgaben, die Aktenführung, die Fristenüberwachung, die Berechnung von Gebühren sowie die Koordination von Terminen und Abläufen. Sie unterstützen Rechtsanwält*innen im Kanzleialltag und sorgen für einen reibungslosen Ablauf. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Zivil- und Verfahrensrecht-Grundlagen, Kanzleiorganisation, Kosten- und Gebührenrecht, Datenschutz, Kommunikation sowie Büroorganisation. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, juristische Abläufe zuverlässig, serviceorientiert und rechtssicher zu unterstützen.
Firmen und Einrichtungen mit diesem Ausbildungsberuf
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