Technische Systemplaner*innen der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme planen und entwickeln elektrische Anlagen, erstellen Schaltpläne und 3D-Modelle, koordinieren Projekte, stimmen sich mit Ingenieur*innen ab, berechnen Komponenten, prüfen Normen und begleiten die Umsetzung – von der Planung bis zur Dokumentation, damit Systeme sicher, effizient und funktionsgerecht realisiert werden.
Was sind deine Aufgaben?
Anfertigen von Zeichnungen und technischen Unterlagen für gebäude- und anlagentechnische Einrichtungen sowie Elektroinstallationen (z. B. für Strom, Beleuchtung, EDV-Netzwerke, Sicherheitstechnik) anhand computergestützter Programme (CAD-Systeme)
Anfertigen von Berechnungen, Beschaffung von Informationen und Dokumentation der Arbeitsergebnisse
Ausführung von Detailkonstruktionen, Anfertigung von schematischen und perspektivischen Darstellungen
Bedienungsanleitungen, Stücklisten und Arbeitspläne erstellen
Wo wird ausgebildet?
Technische Systemplaner*innen der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme arbeiten in erster Linie bei Ingenieur-, Architekten- und Planungsbüros, Konstruktionsbüros von Unternehmen aus Branchen wie Informationstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Motoren- und Fahrzeugbau, Gebäude- und Anlagentechnik.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Physik
Sorgfalt
Selbstständiges Arbeiten
Gute Noten in Technik
Technisches Verständnis
Räumliches Vorstellungsvermögen
Gute Noten in Werken
Zeichnerische Fähigkeiten
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Technischen Systemplaner*in der Fachrichtung Elektrotechnische Systeme erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie elektrotechnische Anlagen und Systeme geplant, entwickelt und dokumentiert werden. Sie erstellen technische Zeichnungen und Schaltpläne, arbeiten mit CAD-Programmen und unterstützen bei der Planung von Energieversorgungs-, Kommunikations- und Sicherheitssystemen. Dabei berücksichtigen sie technische Vorgaben, Normen sowie Aspekte wie Energieeffizienz und Sicherheit. Zudem stimmen sie ihre Arbeit mit Ingenieur*innen, Projektleiter*innen und Kund*innen ab. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Elektrotechnik, technische Mathematik, Steuerungs- und Informationstechnik, Schaltungs- und Systemtechnik sowie relevante Vorschriften und Normen. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie die Kompetenz, elektrotechnische Systeme fachgerecht zu planen, darzustellen und zu dokumentieren.