Veranstaltungskaufleute planen, organisieren und betreuen Veranstaltungen wie Messen, Konzerte oder Firmen-Events, kalkulieren Kosten, koordinieren Dienstleister, kümmern sich um Marketing und überwachen den Ablauf vor Ort – von der Konzeption über die Durchführung bis zur Nachbereitung, damit Veranstaltungen reibungslos, wirtschaftlich und erfolgreich umgesetzt werden.
Was sind deine Aufgaben?
Konzipieren und Organisieren von Veranstaltungen samt kaufmännischer Vor- und Nachbereitung
Entwickeln zielgruppenorientierter Konzepte (z. B. für Messen, Kongresse, Konzerte, Ausstellungen)
Einschätzen von Veranstaltungsrisiken
Durchführen von Kostenkalkulationen sowie Erstellen von Leistungsangeboten
Erstellen und Realisieren von Ablauf- und Regieplänen unter Einbeziehung veranstaltungstechnischer Anforderungen, Gegebenheiten und Vorschriften sowie betriebswirtschaftlicher Rentabilitätsaspekte
Koordinieren aller an einer Veranstaltung beteiligten Arbeiten, Stellen, Firmen und Mitwirkenden
Beraten und Betreuen von Kunden vor und während der Events
Durchführen von Erfolgskontrollen sowie Erstellen von Abrechnungen
Entwickeln und Umsetzen von Marketingkonzepten und Werbemaßnahmen
Verwaltungsarbeiten im Personalwesen und der Kostenkalkulation
Wo wird ausgebildet?
Veranstaltungskaufleute arbeiten bei Veranstaltungsbetrieben bzw. Dienstleistern der Veranstaltungsbranche, Eventagenturen, Unternehmen für Veranstaltungstechnik, Messen oder Catering, Hotels und Gaststätten mit Veranstaltungsbereich, kommunale Einrichtungen (z. B. Kulturämter, Büros für Stadtmarketing).
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Mathematik
Organisationstalent
Gute Noten in Englisch
Gute Noten in Deutsch
Kommunikationsfähigkeit
Durchsetzungsvermögen
Kaufmännisches Denken
Gute Noten in Wirtschaft
Verhandlungsgeschick
Interkulturelle Kompetenz
Kontaktbereitschaft
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Veranstaltungskaufmann/-frau erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb (z. B. Eventagenturen, Messegesellschaften, Veranstaltungsstätten oder Unternehmen mit Eventabteilungen) und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Veranstaltungen geplant, organisiert und durchgeführt werden. Dazu gehören die Entwicklung von Veranstaltungskonzepten, die Kalkulation von Kosten, die Abstimmung mit Dienstleistern, die Organisation von Abläufen sowie die Betreuung von Veranstaltungen vor Ort. Auch Marketing- und Vertriebsaufgaben gehören zum Berufsalltag. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Eventmanagement, Betriebswirtschaft, Marketing, Recht (z. B. Veranstaltungs- und Vertragsrecht), Kommunikation, Projektmanagement sowie Arbeitssicherheit. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Veranstaltungen professionell, wirtschaftlich und kundenorientiert zu planen und umzusetzen.