Verfahrensmechaniker*innen steuern und überwachen industrielle Produktionsprozesse, richten Maschinen und Anlagen ein, bereiten Rohstoffe vor, kontrollieren Abläufe und sichern die Qualität – von der Prozessvorbereitung über die Fertigung bis zur Überwachung, damit Produkte effizient, sicher und in gleichbleibender Qualität hergestellt werden.
Was sind deine Aufgaben?
Überwachen, Steuern und Bedienen von Maschinen und Maschinengruppen zur Weiterverarbeitung von Rohstoffen
Entnehmen von Prüfmustern zur Qualitätskontrolle
Zuständig für Instandsetzung, Wartung und Reinigung der Maschinen
Je nach Art des herzustellenden Produkts unterschiedliche Berufszweige mit diversen Fachrichtungen (FR): Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik; Verfahrensmechaniker für Brillenoptik; Verfahrensmechaniker für Glastechnik; Verfahrensmechaniker in der Steine- und Erdenindustrie (FR: Asphalttechnik; Baustoffe; Gipsplatten/Faserzement; Kalksandsteine/Porenbeton; Transportbeton; Vorgefertigte Betonerzeugnisse); Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik (FR: Bauteile; Compound- und Masterbatchherstellung; Faserverbundtechnologie; Formteile; Halbzeuge; Kunststofffenster; Mehrschicht-Kautschuk)
Wo wird ausgebildet?
Verfahrensmechaniker*innen arbeiten in der metall-, glasverarbeitenden- und Kunststoffindustrie oder in der Steine- und Erdenindustrie.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Chemie
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Physik
Selbstständiges Arbeiten
Gute Noten in Technik
Technisches Verständnis
Räumliches Vorstellungsvermögen
Gute Noten in Werken
Handwerkliches Geschick
Auge-Hand-Koordination
Reaktionsgeschwindigkeit
Entscheidungsfähigkeit
Daueraufmerksamkeit
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Verfahrensmechaniker*in erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Je nach Fachrichtung (z. B. Kunststoff- und Kautschuktechnik, Glastechnik oder Beschichtungstechnik) lernen angehende Fachkräfte im Betrieb, wie industrielle Produktionsprozesse gesteuert und überwacht werden. Dazu gehören das Einrichten und Bedienen von Maschinen und Anlagen, das Verarbeiten von Rohstoffen zu fertigen Produkten, die Kontrolle von Qualität und Produktionsabläufen sowie das Beheben von Störungen. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Werkstoffkunde, Verfahrenstechnik, Maschinen- und Anlagentechnik, Mess- und Regeltechnik, Qualitätsmanagement sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Produktionsprozesse effizient, sicher und qualitätsbewusst zu steuern.