Kunststoff- und Kautschuktechnolog*innen der Fachrichtung Kunststofffenster stellen Fensterprofile und -elemente aus Kunststoff her, richten Extrusions- und Fertigungsanlagen ein, überwachen Produktionsprozesse, bearbeiten Profile weiter, montieren Bauteile und prüfen die Qualität – von der Profilherstellung über die Weiterverarbeitung bis zum fertigen Fenster, damit Kunststofffenster passgenau, langlebig und funktional gefertigt werden.
Was sind deine Aufgaben?
Produzieren von Fenster-, Tür- und Fassadenelementen aus Kunststoff entsprechend Kundenwunsch sowie den Anforderungen des Lärm-, Einbruch- und Wärmeschutzes
Planen von Arbeitsabläufen und Betriebsmitteleinsatz
Durchführen verfahrensbezogener Berechnungen
Bereitstellen des Materials
Einrichten, Anfahren, Steuern und Überwachen der Produktionsanlagen (Prüfen und Einstellen der Mess- und Regelungseinrichtungen anhand von Vorgaben, Eingreifen bei Fehlern und Störungen im Produktionsablauf) • Optimieren der Produktionsabläufe
Kontrollieren der Qualität der herzustellenden Elemente (Ecken- und Funktionsprüfungen, Maßhaltigkeit)
Bearbeiten der Fenster-, Tür- und Fassadenelemente (z. B. Einbauen von Zusatzelementen wie Rollläden, Anwenden von Trenn- und Umformverfahren, Schützen von Oberflächen und Kanten, Nachbehandeln von Oberflächen)
Lagern, Transportieren und Montieren der Elemente
Dokumentieren der Auftragsabwicklung
Warten der Produktionsanlagen
Wo wird ausgebildet?
Kunststoff- und Kautschuktechnolog*innen der Fachrichtung Kunststofffenster arbeiten bei Betrieben, die Fenster-, Tür- und Fassadenelemente aus Kunststoff produzieren.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Chemie
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Physik
Sorgfalt
Selbstständiges Arbeiten
Gute Noten in Technik
Technisches Verständnis
Räumliches Vorstellungsvermögen
Gute Noten in Werken
Handwerkliches Geschick
Entscheidungsfähigkeit
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Kunststoff- und Kautschuktechnolog*in der Fachrichtung Kunststofffenster erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Kunststoffprofile für Fenster und Türen hergestellt, weiterverarbeitet und montiert werden. Sie bedienen Extrusions- und Bearbeitungsanlagen, schneiden und verschweißen Profile, bauen Beschläge und Verglasungen ein und prüfen Maßhaltigkeit, Dichtheit und Qualität der fertigen Bauelemente. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Kunststoff- und Werkstoffkunde, Verfahrenstechnik, Fertigungs- und Montagetechnik, Messtechnik, Qualitätsmanagement sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, Kunststofffenster fachgerecht, präzise und qualitätsbewusst herzustellen.