Verfahrenstechnologe/-technologin Metall
Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie

Erzeugen von Stahl und Roheisen • Einrichten der Hoch- und Schmelzöfen • Aufbereiten, Zusammenstellen und Berechnen der Menden der Einsatzstoffe (z. B. Eisenerz, Koks,  Eisenschrott) • Beschicken von Hochöfen mit Einsatzstoffen • Steuern und Überwachen der Abläufe der Schmelzprozesse • Überwachen der Temperaturen • Regeln der Luftzufuhr • Entnehmen von Proben des Schmelzguts • Weiterleiten der Proben zur Analyse • Trennen von Roheisen und Schlacke nach Schmelzen der Einsatzstoffe durch Abstiche • Hinzufügen von Legierungsmetallen und Reduktionsmitteln zur Eisenschmelze für die eigentliche Stahlerzeugung • Beurteilen der Schmelze • Steuern des Vergießens der fertigen Stahlschmelze mittels Gießeinrichtungen in handelsfähige Formen (z. B. Strang- oder Blockgießen) • Kontrollieren und ggf. Regulieren der Abkühl- und Erstarrungsvorgänge • Umrüsten und Warten der Produktionsanlagen

Arbeitsplätze finden sich u. a. in Hütten-, Hochofen- und Stahlwerken der Roheisen- und Stahlerzeugung sowie in Gießereien.

Bewerberprofil

Gute Noten in Mathematik, Chemie/Physik, Werken/Technik, Informatik, Deutsch • Sorgfalt • Verantwortungsbewusstsein • Entscheidungsfähigkeit • Handwerkliches Geschick • Technisches Verständnis • Selbstständige Arbeitsweise

Ausbildungsart

Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum

3,5 Jahre

Schulabschluss der Ausbildungsanfänger/innen

0%    ohne Abschluss
24%    mit Hauptschulabschluss
52%    mittlerer Bildungsabschluss
22%    Hochschulreife

Die Angaben zur schulischen Vorbildung orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).