Werkstoffprüfer/in
Fachrichtung Kunststofftechnik

Untersuchen von Kunststoffen und Zwischenprodukten aus Kunststoff auf Materialfehler • Planen physikalisch-chemischer sowie mechanisch-technologischer Prüfungen und Versuchsreihen • Untersuchen von zur Weiterverarbeitung bestimmten Erzeugnissen und Teilen aus Kunststoff auf ihre Zusammensetzung, Struktur und Eigenschaften • Ermitteln der Ursachen des Bauteilversagens nach Schadensfällen • Präparieren von Werkstoffproben für zerstörende, zerstörungsfreie oder materialografische Prüfungen • Bestücken von verschiedenen Prüfgeräten zur Untersuchung von Proben • Bestimmen von physikalischen, chemischen und mechanischen Eigenschaften sowie von Kennwerten der Kunststoffe • Bewerten der Untersuchungsergebnisse im Zusammenhang mit dem Fertigungsprozess • Analysieren von Fehlerursachen und Festlegen von Abhilfemaßnahmen nach der Untersuchung fehlerhafter Halbzeuge oder Teile • Dokumentieren und Beurteilen der Untersuchungsergebnisse 

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten Hersteller von Halbzeugen, Teilen und Produkten aus Kunststoffen oder Verbundwerkstoffen, weiterverarbeitende Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrie, Betriebe im Anlagenbau und in der Energiewirtschaft, Werkstoffprüfanstalten sowie Materialforschungseinrichtungen.

Bewerberprofil

Gute Noten in Physik, Chemie, Mathematik, Informatik, Werken/Technik • Technisches Verständnis • Handwerkliches Geschick • Gute Auge-Hand-Koordination • Beobachtungsgenauigkeit und Merkfähigkeit • Verantwortungsbewusstsein • Sorgfalt • Selbstständiges Arbeiten 

Ausbildungsart

Duale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum

3,5 Jahre

Schulabschluss der Ausbildungsanfänger/innen

14%    ohne Abschluss
0%    mit Hauptschulabschluss
29%    mittlerer Bildungsabschluss
57%    Hochschulreife

Die Angaben zur schulischen Vorbildung orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).