Stuckateur/in

Verputzen von Rohbauten für ein individuelles Aussehen (Innenausbau und Fassade) • Herstellen von Innen- und Außenputz (z. B. durch Mischen von Mörtel, Abstrahlen des Putzgrunds, Befestigen der Putzträger, Auftragen des Grundanstrichs • Durchführen von Innen- und Außenputzarbeiten • Durchführen von Innenausbauten (z. B. mittels Anbringen von Raumtrennwänden, Abhängen von Decken, Einbauen von Wärmedämm- und Schallschutzmaterialien) • Montieren von vorgehängten Fassaden • Gestalten der Fassaden mittels Putz und Farbe • Anbringen von Stuckdekoren innen und außen (z. B. Eckgesimse, Ornamente, Stucksäulen, Stuckdecken) • Ausführen von Stuckmarmor-, Rabitz- und Sgraffitoarbeiten • Ausführen von Restaurierungsarbeiten (z. B. durch Abnehmen und Aufbereiten alter Stuckteile, Reinigen, Festigen, Ausbessern und Herstellen von Putz, Stuck, Stuckmarmor, Stuccolustro, Rabitzkonstruktionen, Sgraffito und Stempelstuckmotiven)

Beschäftigungsmöglichkeiten finden sich vor allem in Betrieben des Stuckateurhandwerks, in industriellen Ausbaubetrieben, im Fassaden- und Trockenbau, in Restaurierungswerkstätten und bei Betreibern historischer Stätten, des Weiteren bei Kirchenbauämtern sowie Ämtern für Denkmalpflege.

Bewerberprofil

Gute Noten in Mathematik, Physik, Werken/Technik • Sorgfalt • Räumliches Vorstellungsvermögen • Handwerkliches Geschick • Zeichnerisches Talent • Sinn für Ästhetik • Körperbeherrschung • Teamfähigkeit • Selbstständiges Arbeiten • Flexibilität

Ausbildungsart

Duale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)

Zeitraum

3 Jahre

Schulabschluss der Ausbildungsanfänger/innen

4%    ohne Abschluss
59%    mit Hauptschulabschluss
28%    mittlerer Bildungsabschluss
8%    Hochschulreife

Die Angaben zur schulischen Vorbildung orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).