Wasserbauer*innen bauen, warten und sichern Wasserstraßen, Uferanlagen und Hochwasserschutzanlagen, führen Erd- und Betonarbeiten durch, bedienen Maschinen, kontrollieren Bauwerke und wirken bei Maßnahmen zum Gewässer- und Küstenschutz mit – von der Instandhaltung über Bauarbeiten bis zur Überwachung, damit Wasserwege sicher, funktionsfähig und umweltgerecht erhalten bleiben.
Was sind deine Aufgaben?
Bauliches Unterhalten, Schützen und Warten von Wasserstraßen sowie von Wasserbauwerken an Wasserstraßen, Küsten und Stauseen
Warten und instandsetzen von Wehren, Schleusen und anderen Staubauwerken
Pflegen der Bausubstanz von Dämmen, Regelungsbauwerken und Ufersicherungen sowie von Anlagen des Küsten- und Inselschutzes
Inspizieren von Wehren, Schleusen, Stauseen und anderen Staubauwerken
Ausführen kleinerer Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten
Veranlassen größerer Reparaturen
Durchführen von Peilungen (Messen von Wasserständen und -tiefen)
Beseitigen von Verkehrshindernissen wie Treibgut
Sichern und Bezeichnen von Fahrwasser bzw. Fahrrinne durch Aufstellen von Schifffahrtszeichen
Bei Katastrophengefahr Sorge tragen für den Schutz der Wasserwege und Küstenbauwerke
Überwachen und Betreuen größerer Bauvorhaben
Wo wird ausgebildet?
Wasserbauer*innen arbeiten bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sowie Betriebe des gewerblichen Wasserbaus.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Chemie
Gute Noten in Mathematik
Gute Noten in Physik
Selbstständiges Arbeiten
Gute Noten in Technik
Technisches Verständnis
Räumliches Vorstellungsvermögen
Teamfähigkeit
Gute Noten in Werken
Handwerkliches Geschick
Flexibilität
Körperbeherrschung
Schwimmabzeichen Bronze bzw. Freischwimmerausweis
Wie erfolgt die Ausbildung?
Duale Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Wasserbauer*in erfolgt dual, also im Wechsel zwischen Ausbildungsbetrieb (z. B. Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder Bauunternehmen im Wasserbau) und Berufsschule. Im Betrieb lernen angehende Fachkräfte, wie Gewässer, Uferanlagen und Wasserstraßen gebaut, gesichert und instand gehalten werden. Dazu gehören Arbeiten an Deichen, Schleusen, Kanälen und Hafenanlagen, das Befestigen von Ufern, das Setzen von Bauwerken sowie der Einsatz von Maschinen und Geräten im Wasserbau. In der Berufsschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Baustoffkunde, Wasserbau- und Hydrotechnik, Vermessungstechnik, Maschinen- und Gerätetechnik, Umweltschutz sowie Arbeitssicherheit. Durch die Verbindung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, wasserbauliche Anlagen fachgerecht, sicher und nachhaltig zu errichten und zu erhalten.