Pflegefachleute betreuen und pflegen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, beobachten den Gesundheitszustand, führen pflegerische und medizinische Maßnahmen durch, beraten Patient*innen und Angehörige und dokumentieren Pflegeprozesse – von der Aufnahme über die Pflege bis zur Entlassung, damit Menschen fachgerecht versorgt, unterstützt und bestmöglich begleitet werden.
Was sind deine Aufgaben?
Betreuen und Versorgen von Menschen aller Altersstufen in den Bereichen Kranken-, Kinderkranken- und Altenpflege
Ausführen ärztlich veranlasster Maßnahmen (z. B. Durchführen von Infusionen, Blutentnahmen und Punktionen)
Assistieren bei Untersuchungen
Verabreichen von ärztlich verordneten Medikamenten oder Injektionen
Vorbereiten der Patienten auf operative Maßnahmen
Unterstützen bei der Nahrungsaufnahme und Körperpflege
Beraten und Anleiten von Patienten und Angehörigen in der ambulanten Pflege (z. B. Unterweisen in Pflegetechniken)
Übernehmen von Organisations- und Verwaltungsaufgaben
Dokumentieren von Patientendaten
Mitwirken bei der Qualitätssicherung und Verwaltung des Arzneimittelbestandes
Wo wird ausgebildet?
Pflegefachleute arbeiten in Krankenhäusern, Facharztpraxen, Seniorenwohn- und -pflegeheimen, Gesundheitszentren, bei ambulanten Pflegediensten, in Einrichtungen der Kurzzeitpflege, in Hospizen, in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sowie auf Krankenstationen oder in Hospitälern von Schiffen.
Was musst du mitbringen?
Gute Noten in Biologie
Gute Noten in Chemie
Gute Noten in Mathematik
Selbstständiges Arbeiten
Geduld
Gute Noten in Deutsch
Verantwortungsbewusstsein
Kommunikationsfähigkeit
Einfühlungsvermögen
Verschwiegenheit
Psychische Belastbarkeit
Pädagogisches Geschick
Beherrschtheit
Wie erfolgt die Ausbildung?
Schulische Ausbildung
Die Ausbildung zur/zum Pflegefachmann/-frau erfolgt als generalistische Ausbildung und ist dual organisiert, also im Wechsel zwischen praktischer Ausbildung in Pflegeeinrichtungen (Krankenhaus, Pflegeheim, ambulanter Dienst) und Pflegeschule. In der Praxis lernen angehende Pflegefachkräfte, Menschen aller Altersgruppen in verschiedenen Pflegesettings professionell zu versorgen und zu begleiten. Dazu gehören die Planung, Durchführung und Dokumentation von Pflegemaßnahmen, die Beobachtung des Gesundheitszustands, die Unterstützung bei Therapien sowie die Beratung von Patient*innen und Angehörigen. In der Pflegeschule werden die theoretischen Grundlagen vermittelt, darunter Pflegewissenschaft, Anatomie und Physiologie, Krankheitslehre, Pharmakologie-Grundlagen, Hygiene, Kommunikation, Ethik, Recht sowie Qualitätsmanagement. Durch die enge Verzahnung von Praxis und Theorie entwickeln sie Schritt für Schritt die Kompetenz, pflegebedürftige Menschen fachgerecht, verantwortungsvoll und patientenorientiert zu versorgen.